Was hat wohl der Esel gedacht...?

Weihnachten 2010

Liebe Freunde, Bekannte, Gäste, und die es noch werden wollen:

mit diesen Gedanken zu Weihnachten wünschen wir rundum ein gesegnetes frohes Weihnachtsfest. Während unsere Esel Lisa und Luzy es gemütlich im Stall und rund um den Hof auch gerne im Schnee bei winterlicher Stimmung und Neuschnee genießen kam dieses Lied ins Gedächtnis.

Was hat wohl der Esel gedacht in der Heiligen Nacht,
als er plötzlich die Fremden sah im Stall?
Vielleicht hatte er Mitleid verspürt, hat das Bild ihn gerührt, und er rückte zur Seite, sehr sozial.
Vielleicht aber packte ihn die Empörung: Welch eine nächtliche Ruhestörung!
Kaum schlafe ich Esel mal ein - schon kommen hier Leute herein.

Und dann lag da vor ihm das Kind, und er dachte:

Jetzt sind es schon drei. Was ist das für eine Nacht!
Da hält mir das Kind doch zuletzt meine Krippe besetzt.
Und er polterte völlig aufgebracht:
Ich lasse ja manches mit mir geschehen, doch wenn sie mir an mein Futter gehen,
dann ist's mit der Liebe vorbei. Und er dachte an Stallmeuterei.

Er wusste ja nicht, wer es war, den die Frau dort gebar,
hatte niemals gehört von Gottes Sohn.
Doch wir wissen alle Bescheid und benehmen uns heut
noch genau wie der Esel damals schon.
Denn Jesus darf uns nicht vom Schlaf abhalten, nicht unseren liebsten Besitz verwalten.
Doch wer ihm die Türen aufmacht,
der hat jeden Tag Heilige Nacht.

Manfred Siebald

Wir wünschen rundum eine frohe, gesegnete und friedliche Weihnacht!

Familie Anita und Siegfried Fehrenbach mit Tobias, Markus und Marina